Archive für Oktober 2010

Fragen an die Kandidaten

Habe eben meinen ausgefüllten Fragebogen zur Kandidaten-Vorstellung für das HZ-Forum an die HZ geschickt. Und fast gleichzeitig einen neuen von Osthessen-News bekommen.

Wieso fragt eigentlich niemand, was die Kandidaten beruflich und politisch machen werden, falls sie nicht gewählt werden? Ist es denn überhaupt nicht von Interesse, ob sich die auswärtigen Kandidaten auch zukünftig für Bad Hersfeld engagieren werden oder ob sie zurück gehen werden? Nach dem Motto: Mund abwischen und zum nächsten Beuteplatz ziehen?

Da kommt was in Bewegung ;-)

Wenn ich mir die Kommentare auf Kreisanzeiger Online zu meinem Konzept Wirtschaft & Soziales sowie zur PM Energiepreise anschaue, kann ich echt nur Schmunzeln.

Offenbar habe ich volles Programm ins Schwarze getroffen. Was regen sich einige auf und wollen das Konzept und mich madig machen. Recht so. Und danke dafür. Je mehr Aufmerksamkeit umso besser. Und jeder möge es seinem Freund erzählen. Schneller und besser kann es nicht unter die Leute kommen…

Schlimmer wäre doch, es würden gar keine Kommentare kommen. Vielleicht sollte der Kreisanzeiger einen Zähler für die Anzahl der Kommentare einfügen. Je mehr Kommentare umso wichtiger und wertvoller der Beitrag.

Ich sehe das völlig entspannt: Ich mache hier ein Angebot und die Bürger werden am 7.11. entscheiden, ob sie es annehmen oder nicht.

PM zu Energiepreisen

Das Lolls-Fierche ist aus

 

Fehling: Teure Heizperiode beginnt

 

 

Bad Hersfeld. Am Sonntag wurde das Lullus-Feuer als Symbol für das Lullusfest gelöscht. Der Herbst ist nun da und die Außentemperaturen gehen nach unten, so dass die Bürger/-innen die Heizungen einschalten müssen. Die Heizperiode rückt den Fokus wieder auf die Energiepreise. Bürgermeisterkandidat Thomas Fehling erklärt dazu: “Der Gasmarkt war in 2010 zwar von Überkapazitäten geprägt, aber sinkende Gaspreise waren trotzdem eine Seltenheit. Als neuer Bürgermeister von Bad Hersfeld setze ich mich für faire Gaspreise ein. Und ich will keine diesbezüglichen Klageverfahren gegen Kunden.” Fehling weist darauf hin, dass lt. einem Artikel in der Bild am Sonntag (S. 18 / 22.08.2010), die Stadt Leipzig beim Gas den 1. Platz und beim Strom den 11. Platz  unter den größten Preistreibern in Deutschland (auf die betrachtete Periode hin gesehen) einnimmt, und daher klar sagt: “Wir wollen keine Leipziger Verhältnisse in Bad Hersfeld.”

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Ui, da bin ich aber platt….

Ich stoße beim Surfen durchs Web auf diesen Leserbrief.

Da fühle ich mich ziemlich geehrt. Herzlichen Dank nach Kathus.

Wahlprogramm Teil 5:Wirtschaft & Soziales

So, Scharmützel beiseite, wieder volle Konzentration auf die wirklich wichtigen Dinge unserer Stadt.

Hatte heute das 5. Pressegespräch und habe meine Gedanken zu den Themen Wirtschaft und Soziales vorgestellt. Ich gebe zu, ich habe von den anwesenden Redakteuren eine Menge Konzentration abgefordert.

Aber wenn ich den Rückmeldungen im Anschluß zum Gespräch Glauben schenken darf, dann soll die das bislang umfassendste und präziseste Wahlprogramm aller 5 Kandidaten sein. Nun, dann bin ich mal auf die wohlwollende Berichterstattung gespannt.

Auf jedem Fall kann ich sagen, dass es ein ordentliches Stück Arbeit war. Ich möchte mich an dieser Stelle schon mal bei den Personen bedanken, die mir in den letzten Wochen mit Anregungen und Korrekturlesen sehr geholfen haben.

Plakatierung für Herrn Gröll

Habe gerade eine Info bekommen, dass ganze Reihe von Gröll-Plakaten außerhalb der Stadtgrenzen an den Bundesstraßen hängen (übrigens auch von Müller und Saal). Das ist schlichtweg verboten. Plakate dürfen nur innerhalb der Stadt Bad Hersfeld aufgehängt werden.

Aber es hatte sich ja Herr Vierheller am Sonntag so richtig über unseren kleinen Frühstart aufgeregt.

Lieber Herr Vierheller, wenn man sicht selbst nicht an Gesetze und Verordnungen hält, sollte man nicht unnütz gegen andere poltern. Als Stadtrat sollte man mit den Regeln der eigenen Stadt vertraut sein. Ich empfehle, Plakate abhängen, sonst kommt möglicherweise ein kleines Bußgeld.

Stadtteil Beiershausen

Stadtteil Beiershausen fühlt sich vernachlässigt

 

Fehling: Stadtteile werden ungleich behandelt

 

 

Bad Hersfeld. In einem Gespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten Thomas Fehling stellte der Ortsbeirat Beiershausen heraus, dass sich die Bürger des Stadtteils gegenüber der Kernstadt und manchem anderen Stadtteil benachteiligt fühlen. Seit mehreren Jahren werden dem Ortsbeirat Verbesserungen im Ortsbild und im Bürgerhaus versprochen, aber kaum etwas davon wurde seitens der Stadtverwaltung eingehalten. Die Einwohnerzahl nimmt stetig ab und der Altersdurchschnitt steigt rapide an. Für Beiershausen wurde ein Hauskataster erstellt, welches den Trend besonders deutlich macht. Dazu Thomas Fehling: „Ich kann verstehen, dass sich die Bewohner der Stadtteile benachteiligt fühlen. Rund um die Stiftsruine ist alles nahezu perfekt und außerhalb der Kernstadt wuchert das Unkraut und Straßen sind in katastrophalem Zustand. Als neuer Bürgermeister werde ich mich dafür stark machen, dass die Stadtteile fair behandelt werden und dass Beiershausen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms berücksichtigt wird.“

Die Feuerrede 2010 von Udo Rossbach

Lieber Udo,

danke für diese Feuerrede, bei der man wirklich gut Schmunzeln konnte. Das ist die Form von Humor, die ich mir wünsche. Wenngleich die CDU mit dem Saftladen vielleicht etwas viel Schmiss bekommen hat.

Natürlich war ich begeistert, dass mein Schilde-Campus zweimal positiv in der Rede erwähnt wurde. Vielen Dank dafür.

Du hast Dich beklagt, dass die da oben Dich nicht gelobt haben. Dann will ich das mal von dieser und an dieser Stelle tun: Super herzlichen Dank für Dein Riesen-Engagement als Feuermeister. Wir hatten die Woche mehrfach über die hohe Zahl an Terminen gesprochen. Jeder will den Feuermeister auf seiner Party sehen. Leider wird dabei oft vergessen, dass Du die Rolle ehrenamtlich machst und quasi so nebenbei ja auch noch Dein Geschäft führen musst.

Es wäre mir eine große Freude und Ehre, gemeinsam mit Dir im nächsten Jahr das Fierche anzuzünden.

Bruder Lolls

Ein kleiner Frühstart heute Mittag

Ja, ich gebe zu, wir hatten heute Mittag einen kleinen Frühstart mit dem Plakatieren. Zwei hilfsbereite Freunde waren sehr motiviert und haben losgelegt, weil sie in den kommenden Tagen beruflich stark eingespannt sein werden.

Es war geplant und kommuniziert, dass wir heute (Sonntag) nach Löschen des Lolls-Feuers starten, denn dann endet die so genannte Lolls-Freiheit. Kollege Vierheller von der FWG sieht jetzt den Untergang des Abendlandes kommen. Vielleicht sollte man sich mehr um die Inhalte im Wahlkampf kümmern und nicht solche Banalitäten hochfahren. Oder hat die FWG mit ihrem Kandidaten sonst nichts mehr vorzutragen? Ich darf nochmal daran erinnern, dass der FWG-Kandidat zweimal bei mir abkupferte, soviel also zum Thema Fairness.

Und warum regte sich niemand darüber auf, dass Kandidat Müller am Dienstag als einziger Kandidat vom Magistrat zum Essen mit den Handwerksmeistern eingeladen war? Oder dass die SPD diese Woche Flyer vom Kandidaten in der Stadt verteilte? Haben wir da Welle gemacht? Nein!

Meinen jetzigen Job aufgeben

Ich war heute Nachmittag in einer kleinen Diskussionsrunde. Dabei hatten wir über meinen jetzigen Job und dessen Vor- und Nachteile gesprochen (wobei die Nachteile sehr kurz kamen, denn außer den Wartezeiten auf den Flughäfen fällt mir da sehr wenig ein). Ich wurde gefragt, wie schwer mir die Entscheidung zwischen den beiden Berufen (Bürgermeister und Manager) gefallen sei.

Spontan antwortete ich, dass ich die Entscheidung doch gar nicht getroffen habe. Die Entscheidung, welchen Job ich zukünftig (weiter) mache, treffen die Bad Hersfelder Bürger. Sie entscheiden, ob ich

- auch zukünftig in die europpäischen Metropolen fliegen und internationale Erfahrungen sammeln darf oder

- ob ich mich meiner Leidenschaft für unsere Heimatstadt in der Rolle als Bürgermeister widmen darf.

Beides sind sehr attraktive Alternativen…und das schönste ist, dass ich mich gar nicht entscheiden muss. Es kommt wie’s kommt.