Archive für Juli 2010

Aussagen von Gunther Grimm (CDU)

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament Gunther Grimm nahm Stellung zu dem Durcheinander bei der Kandidaten-Unterstützung. Dabei sagte er, das bürgerliche Lager würde kein Durcheinander erzeugen, sondern geschlossen hinter dem Kandidaten Gröll stehen? Hä, wie bitte?

Also zählt er die FDP nicht mehr zum bürgerlichen Lager. Sehr interessant in Richtung Kommunalwahl. Bemerkenswert, dass sich das bürgerliche Lager (CDU) hinter einem Kandidaten versammelt, der öffentlich bekannt gibt, keine bürgerliche (CDU) Politik machen zu wollen.

Und die CDU scharrt sich mit der FWG hinter dem Kandidaten. Genau jene FWG, die mit der SPD eine gemeinsame Fraktion im Stadtparlament hat.

Ich muss gestehen, ich verstehe das nicht.

Gerüchte in der Stadtverwaltung

So, der Bürgermeisterwahlkampf geht jetzt langsam los. Denn inzwischen werden auch wieder (wie in 2007) Gerüchte gestreut.

Es kursiert in der Stadtverwaltung, ein Bürgermeister Fehling würde soweit möglich alles privatisieren und viele Mitarbeiter in der Stadtverwaltung verlören dadurch ihre Arbeit.

Klare Aussage dazu: Das ist völliger Unsinn! Ich habe dazu überhaupt keinen Anlaß und keine Absichten. Wer solche Aussagen transportiert, will lediglich Unsicherheit schüren und mich in Mißkredit bringen. Das ist mal wieder eine ebenso dumme wie falsche Behauptung. Mit diesem Stilmittel hatte der politische Wettbewerb bereits in 2007 agiert. Bekannte Marschroute, nicht irre machen lassen.

Ich will aber auch deutlich sagen, dass dies keine Job-Garantie für alle ist. Ich mache die Leistung von Mitarbeitern an objektiv messbaren Kriterien fest. Und diese werden am Jahresanfang festgelegt und dann im Jahresverlauf gemessen.  Wer dabei deutlich unterhalb den verabredeten Ergebnissen bleibt, muss sich natürlich erklären. Und schließlich kann mehrmaliges Unterlaufen der Ziele auch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen. Aber das dürfte niemanden wirklich überraschen. Denn es kann und darf nicht sein, dass die gesamte Mannschaft mehr leisten muss, um einen Faulpelz durchzuschleppen.

Fachhochschule in Bad Hersfeld

http://osthessen-news.de/beitrag_E.php?id=1184972

Na, das ist doch was zum Jubeln!!!!

Interview in der HZ

http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/kreis-hersfeld-rotenburg/bad-hersfeld/bitter-enttaeuscht-berlin-844110.html

Nochmal Online-Funktion

Offenbar ist in der Festspielverwaltung richtig Fahrt reingekommen. Man arbeitet an einer Lösung des technischen Problems, welches wohl mit dem jeweils genutzten Browser zusammen hängt. Und natürlich kann sich jeder die Software aus dem Web runterladen. Aber warum macht man keinen Hinweis auf die Site (z.B. gleich hinter den Link zur Online-Buchung): (Sollten Sie das Applet nicht starten können, dann können Sie hier die notwendige Software laden). Schon weiß man Bescheid und bekommt zumindest einen Warnhinweis und Hilfe zur Lösung. Das sind 5 Minuten Arbeit.

Die Festspiele stehen in einem knallharten Wettbewerb mit anderen Spielstätten. Wenn es da keinen exzellenten Service gibt oder der Verkauf schwächelt, springen Kunden sofort ab. Inzwischen sind wir auch bei den Festspielen gewohnt, in sechs- bis sieben-stelligen Zahlen zu denken und vergessen dabei die Auswirkungen auf andere. Sollten z.B. durch diese technische Einschränkung 100 Karten weniger verkauft worden sein (und es sind garantiert mehr), dann sind ca 4000-5000 Euro weniger in der Kasse. Dieses Geld muss die Stadtkasse aufbringen, was somit bei irgendeinem Sportverein oder im Kindengarten oder wo auch immer fehlen wird.

Und genau deshalb ärgern mich solche vermeintlichen Kleinigkeiten, weil am Ende immer Schwächere darunter leiden müssen.

Warum so eine Aufregung?

Ich wurde heute gefragt, warum ich mich über die defekte Online-Funktion beim Kartenbestellen für die Festspiele so aufrege. Nun, das kann ich sehr klar beantworten:

Ich habe den Eindruck, dass man sich in Bad Hersfeld sehr gerne um die ganz großen Themen kümmert. Dort wo viel Ruhm, Ehre und Aufmerksamkeit zu gewinnen ist. Aber so ganz nebenbei gehen viele Selbstverständlichkeiten unter. Und vor lauter großen Projekten hat man sich in HEF offenbar gehörig verzettelt. Es klemmt und knirscht überall und die operativen Schwachstellen werden jetzt sichtbar. Die Stadtverwaltung ist in vielen Bereich so stark reduziert und mit zusätzlichen Aufgaben belegt worden,  so dass die Mitarbeiter es einfach nicht mehr schaffen können. Dazu noch ein permanenter Druck.

Diese Symptome - wie ich ich sie hier aufzeige (und ja es sind teilweise absolute Kleinigkeiten) - belegen nun einmal, dass es in einer Organisation nicht rund läuft. Und wenn keine Kraft, Konzentration und/oder Motivation für die Behebung kleiner Dinge existiert, dann ist es um die großen noch viel schwerer bestellt. Man kann also davon ausgehen, dass es auch bei den anderen Großprojekten haufenweise kleine Fehler im Detail gibt, die sich irgendwann als Kette unglücklicher Umstände zu einem Debakel führen. Wer sich ein wenig mit Systemdenken beschäftigt, weiß was ich meine.

Will jemand gegen mich wetten?

Unseren “Alpen” geht es auch nicht besser

Seit dem letzten Sturm sind viele Waldwege überhaupt nicht passierbar. Seit Monaten liegen umgestürtzte Bäume im Weg. Es herrscht Lebensgefahr. Da wundern wir uns, dass der Tourismus bei uns nicht so richtig greifen will. Tolle Kurstadt.

neben-kohlrabi-bar1.jpg  neben-kohlrabi-bar2.jpg

Mir ist natürlich klar, dass es sich dabei um eine Menge Arbeit handelt und die Mitarbeiter ohnehin schon Höchstleistungen bringen müssen. Einfach nur mit ein “bißchen” Mehrarbeit ist nicht getan. Hier muss Grundsätzliches verändert werden.

Die schleichende Verwahrlosung unserer Stadt

Ich hatte das Thema schon mehrfach hier im Blog aufgegriffen. Unsere Stadt verwildert an allen Ecken und Kanten. Geht man 500 aus dem super-schönen Kurpark bietet sich einem über ein Bild des Grauens.

Im Kreisel neben Libri  wächst das Unkraut meterhoch.

Hier zwei Bilder vom Verbindungsweg Ludwig-Braun-Str zur Lüderitzstr.

unkraut1.jpg   unkraut2.jpg

Und so wollen wir Gäste in unsere schöne Stadt locken…während der Festspielzeit.

Hauptsache, die neuen Super-Projekte werden voran gebracht. Alles andere kann ja ruhig verwildern.

Das ist nun der Preis dafür, dass sich Mitarbeiter tagelang an den Teletabbi-Hügeln in der Uffhäuser Str  damit beschäftigen, Rasenmäher an einem Seil den Hügel runterzulassen und wieder hochzuziehen.

Keine Online-Buchung für Festspielkarten möglich

Fehling: Online-Ticket nicht funktionsfähig 

Bad Hersfeld. Seit Wochen funktioniert die Funktion zur Online-Ticketbestellung auf der Website der Bad Hersfelder Festspiele nicht. Interessierte Bürger, die gerne im Internet ein Ticket für die Aufführungen der Festspiele buchen wollen, erhalten eine Fehlermeldung „Applet konnte nicht geladen werden“ ohne weitere Hinweise, wie der Fehler behoben werden kann. Dazu Thomas Fehling, Stadtverordneter und Bürgermeisterkandidat: „Das ist wirklich unglaublich. Eine solche Nachlässigkeit hätte ich nicht für möglich gehalten. Kein Wunder, dass der Kartenverkauf so schlecht läuft.“ Fehling ist verwundert, dass dieser Fehler angeblich seit Wochen innerhalb der Stadtverwaltung bekannt sei und nicht schnellstens behoben wird. Wenn dies tatsächlich der Fall ist, dann ist es ein Skandal zum Schaden der Festspielkasse und der Bad Hersfelder Bürger, die den Fehlbetrag der Festspiele durch höhere Abgaben und Gebühren an anderen Stellen bezahlen müssen.

Hortgruppe in Bad Hersfeld

Ich wurde angesprochen, dass es für die Hortgruppe in der Rosengasse nun offenbar keinen Raum mehr gibt. Die Eltern haben große Bedenken gegen die Zwischenlösung im Jugendhaus. Nun, ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Mich irritiert vielmehr die Aussage, dass man keine kurzfristige Entscheidung des Immobilienmanagement bei der Kreisverwaltung erwartet. Was bitte kann der Grund sein, dass man hier nicht innerhalb von einigen Tagen eine Lösung finden kann? Ist das Immobilienmanagement komplett für 6 Wochen in den Sommerurlaub verschwunden?

Und gibt es in der Stadt wirklich keine Alternative für die Zwischenlösung, wenn die Eltern gegen diese Lösung sind? An leeren Räumen mangelt es doch nun wirklich nicht.

Hier mal das Schreiben an die Eltern der Hortgruppe.

hortgruppe.pdf