Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Thomas Fehling für Februar, 2010.
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Archive für Februar 2010
Die Stadtkasse
5.2.2010 von Thomas Fehling.
Da fragt sich mancher, warum denn die Stadtverwaltung die Fußgängerzone nicht räumt und streut. Heute hörte ich, dass der Bürgermeister das Geld für Streumittel gestrichen hat. Offenbar ist der Bürgermeister so angefressen über seine eigenen Aussagen in der Haushaltsrede, dass er 2011 keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen könne, und spart jetzt an allen Ecken und Kanten. Man presst jetzt den Stein, um jeden Tropfen rauszuholen.
Auch habe er bereits Szenarien durchgespielt, ob man nicht die Grundsteuer und die Abwassergebühren erhöhen könne. Ebenso wurde bereits die Einführung einer Kulturabgabe (wie in Köln) in Betracht gezogen. Es würde mich nicht überraschen, wenn er in Kürze mit einer neuen Botschaft um die Ecke kommt, dass er doch einen ausgeglichenen Haushalt für 2011 vorlegen kann. Denn so eine Schmach will er sich sicherlich nicht gönnen.
Und wir freuen uns auf tiefe Löcher in den Straßen und glatte Fußgängerzone.
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Boehmer Interview und Hintergründe
5.2.2010 von Thomas Fehling.
Da mussten offenbar doch einige sehr Schmunzeln, dass es so wenig Aufregung über das Boehmer-Interview gab. Mit meiner weiten unten formulierten Vermutung lag ich offenbar gar nicht so verkehrt.
Auch konnte ich zwischenzeitlich herausfinden, wer denn die Person aus dem Stadtmarketingvorstand war, die sich im Gespräch mit dem Bürgermeister so herablassend über die ehemalige Kurdirektorin geäußert habe. Es war angeblich Markus Pfromm, der Geschäftsführer der Hersfelder Zeitung. Diesen Namen habe der Bürgermeister im Redaktionsgespräch mit der HZ auch deutlich genannt. Fragen wir uns also, warum wohl die Redaktion den Namen nicht abgedruckt hatte.
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Was macht der Brüderle bloß?
1.2.2010 von Thomas Fehling.
Ich muss gestehen, ich bin geschockt:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article6054015/Job-fuer-alten-Weggefaehrten-wird-fuer-Bruederle-teuer.html
Und dafür haben wir so engagiert Wahlkampf gemacht?
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Kommentar der HZ
1.2.2010 von Thomas Fehling.
Heute wundert sich Kai Strutthoff (Chefredakteur der HZ) in seinem Kommentar darüber, dass es nach dem Interview mit dem Bürgermeister keinen großen Aufschrei in der Stadt gegeben habe. (=> Ich darf darüber schmunzeln, dass mein Blog nun auch den Weg in das Amtliche Verkündungsblatt gefunden hat
Nun, den Grund für das Ausbleiben sehe ich darin, dass wir als Mandatsträger einerseits keine Leserbriefe schreiben dürfen und eine eigene Pressemeldung ist doch zuviel des Guten dafür. Andererseits blieb ja die Reaktion flächendeckend (also auch von den Bürgern) fast komplett aus. Woran das liegt? Ich denke, die haben es einfach nur noch satt und sie tragen das Schicksal bis zum 9. Mai 2012 (Ende Boehmers Dienstzeit). Auch wenn sich die Akteure jetzt mal behakeln, am Ende stehen sie doch wieder Seite an Seite und hofieren. Weil doch so viele von der Gunst des Bürgermeisters abhängig sind Machen wir uns auch nichts vor. Das Interview war berechnende Taktik des Bürgermeisters, um mal wieder richtig aufzumischen. Das hatten wir leider schon zu oft. Und seinen Aussagen glaubt sowieso niemand mehr. Außer ein paar ganz strammen Günstlingen.
Sich darüber aufzuregen (und auch noch große Presseinfos zu schreiben) ist dasselbe, wie sich über den neuerlichen Schneefall aufzuregen. Also, abwarten bis die Schmelze kommt!
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