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Archive für Januar 2010
Nächste Etappe in Sachen Kurdirektorin
27.1.2010 von Thomas Fehling.
Jetzt äußerte sich auch Dr. Göbel, Stadtverordnetenvorsteher in Bad Hersfeld, zu den Vorwürfen des Bürgermeister (er sei Mitschuld an der Kündigung von Fr Hochkirch). Natürlich sehe auch er keine Verantwortung für den schnellen Abgang der Kurdirektorin. Wer hätte was anderes erwartet?
Klingt gut, wenn er appelliert, man möge nun aufhören den Schuldigen zu suchen, sondern besser konstruktiv nach vorne schauen. Aber ich denke, bei einem solchen Debakel, was ja kein Einzelfall sondern eine Kette darstellt, muss man auch mal Ursachenanalyse betreiben. Man muss sich auch mal die Zeit nehmen, nach Strukturproblemen zu suchen und das Übel von der Wurzel her zu lösen. Sonst wird nur kaschiert und das Problem wird wieder auftreten. Unter den Teppich kehren und hoffen, es wird sich schon irgendwie zum Guten wende, halte ich für nicht ausreichend.
Manchmal ist es besser Deiche zu bauen, als zu hoffen, dass die Flut Vernunft annehme.
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Glückwunsch, Herr Oettinger
26.1.2010 von Thomas Fehling.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673978,00.html
Das Video sollte man sich gönnen!
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Nochmal Marketing für Bad Hersfeld
25.1.2010 von Thomas Fehling.
Ich hatte ja schon gesagt, dass ich diese künstliche Trennung zwischen Innen- und Außenmarketing in Bad Hersfeld für Unsinn halte. Sowas funktioniert vielleicht in der Theorie auf Papier, aber selten bis nie in der Praxis.
Wenn ich nun lese, dass die grandiose Idee war, Gruppenreisen nach HEF zu organisieren und die Hoteliers sollten dazu Betten an Tagen bereitstellen, die sie ohnehin gut selbst verkaufen können, dann wundere ich mich schon sehr. Das Stadtmarketing müßte doch gerade für die Zeiten sein, wo der Einzelne Mühe hat seine Auslastung zu erreichen. Aber man gibt doch als Unternehmer keinen Rabatt auf begehrtes Angebot. Mit genausen diesen Leistungen erzielt man doch seine Marge und kompensiert schwache Tage. Wenn man also an den begehrten Tagen mehr Leute ranziehen will und dazu auch noch den Billigheimer machen will, dann muss man doch sehr an der Marketing-Kompetenz der Stadtverwaltung zweifeln.
Wo die Ahnungslosen tatsächlich sitzen, muss anscheinend doch nochmal überprüft werden.
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War doch klar…
25.1.2010 von Thomas Fehling.
Wie am Samstag bereits von mir erwartet, hat unser Bürgermeister heute seinen großen Rundumschlag in Sachen Kündigung Hochkirch vollzogen. Zusammengefasst: Alle sind Idioten, nur er nicht. Man sollte immer sehr aufmerksam sein, wenn einer für sich die Weisheit pachtet und alle herum seien Ahnungslose. Auf dem Weg sind schon ganz andere Könige und Kaiser unrühmlich geendet.
Bezeichnend ist auch wieder, dass in HEF Ideen nur von einem zu kommen haben, oder zumindest ihm vorher zur Absegnung vorgestellt werden müssen. So funktioniert aber eine offene und selbstbewusste Gesellschaft im Jahre 2010 nicht mehr.
Ich habe den Eindruck unser Bürgermeister bereut schon seine Entscheidung, doch nochmal als Bürgermeister kandidiert zu haben. Wäre er in 2007/08 abgetreten, hätte man ihm sicherlich einen roten Teppich gelegt für die Jahre seines Engagements. Jetzt hat er den Hochpunkt zum optimalen Abtritt vergeben und muss sich mit dem schleichenden Niedergang anfreunden. Jeder weiß, dass er nun eine “lame duck” ist (so nennt man jemanden, dessen Durchsetzungskraft nicht vorhanden oder aber nicht mehr richtig ernst genommen wird). Bis zum 9.Mai 2012 sind es noch ein paar Tage. Aber die Uhr läuft gnadenlos runter und damit auch seine Position. Die Wirtschaftskrise mit den Problemen für unsere Stadt tut ihres dazu. Denke, das wird ein “politischer Tod” auf Raten. Wir werden sehen…
Unterm Strich bedeutet das jetzt offenbar, dass die Stadt bis 2011 die Position als Außenmarketier (was immer das auch genau sein mag) nicht besetzt wird, bzw. kommisarisch von Mr. Omnipotent mitgemacht wird.
Und ich lach mich echt schief, dass es dieser Blog wieder mal in eine Rede unseres Bürgermeisters geschafft hat. Offenbar beschäftigen ihn meine Sichten doch sehr stark. Danke für die Anerkennung! Und Willkommen im Internet-Zeitalter ![]()
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Zweitwohnungssteuer in Bad Hersfeld
23.1.2010 von Thomas Fehling.
Ich möchte nochmal auf den Termin am Montag hinweisen: 25.1. 19.30 h im Hotel Wenzel, Nachtigallenstr. 3.
Referent: Michael Bock (Rechtsanwalt)
Er wird aufzeigen, warum die Steuer grober Unfug ist und sie die Bürger in ziemlich schwierig Situationen bringen kann.
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Am Montag HZ lesen
23.1.2010 von Thomas Fehling.
Die HZ hat für Montag ein Interview mit Bürgermeister Boehmer angekündigt. Darin will dieser die Kündigung von Fr. Hochkirch (wir erinnern uns: die dritte Kurdirektorin binnen 12 Monaten in HEF) dem neuen Stadtmarketing-Verein und dem Stadtverordnetenvorsteher in die Schuhe schieben. Denke, dass wird bestimmt richtig lustig.
Und ich wette: Ihn trifft mal wieder keine Schuld. Alle anderen sind die “Idioten”, die es verdorben haben. Muss die SPD jetzt wieder als “Prügelknabe” herhalten.
Dazu sage ich nur: 9.Mai 2012. Dann hat es sich ausge-boehmert in Bad Hersfeld.
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Besucherzahlen auf diesem Blog
20.1.2010 von Thomas Fehling.
Ich hatte länger nicht mehr die Besucherzahlen von meinem Blog angesehen und war eben doch ziemlich baff. So pendelt sich die Zahl momentan bei 350-400 Besuchern pro Tag ein, relativ stabil sofern ich nicht ein paar Tage Winterschlaf mache
Spitze war letzten Donnerstag, da waren es knapp über 500 Zugriffe. In Anbetracht, dass momentan kein Wahlkampf ist (da gab es Spitzenwerte von 1500 bzw. 2500), halte ich 500 schon für sehr bemerkenswert.
Und begeistert bin ich, wer inzwischen Links auf meinen Blog gesetzt hat. Herzlichen Dank dafür.
Hoffe, dass ich auch weiterhin die Themen treffe, die Euch interessieren. Wobei - ganz ehrlich gesagt - ich schreibe eigentlich nur das auf, was mir so auffällt und was mir so Gedanken macht. Und offenbar bin ich damit nicht ganz alleine…
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Nach dem Frost…
20.1.2010 von Thomas Fehling.
Jetzt werden überall in der Stadt Bad Hersfeld die Nachlässigkeiten bei der Straßeninstandhaltung offenbar. Überall Schlaglöcher, dass man richtig Sorge um die Reifen und Stoßdämpfer bekommt. Früher haben wir über die DDR gelästert, dass dort in den Schlaglöchern hätten Kinder spielen können. Heute können bei uns ganze Kindergärten in einem einzigen Schlagloch Quartier finden.
Hauptsache, der Kurpark blüht.
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Bürokratieabbau? Von wegen!
20.1.2010 von Thomas Fehling.
Wenn unser Finanzminister Schäuble ernsthaft nach Möglichkeiten zur Einsparung sucht, dann sollte er die wuchernde Bürokratie endlich einfangen. Hier ein nächstes Beispiel, wie die Mitarbeiter und Firmen durch den Staat mit völlig nutzlosen Verwaltungsmist belästigt werden. Offenbar ist die Deutsche Bahn nicht in der Lage, automatisch jedem Firmenkunden eine Rechnung für eine neue Bahncard zu senden und das Finanzmisterium anerkennt den Vorsteuerabzug sonst nicht. Deshalb diese Anweisung in unserer Firma:
“gemäß §§ 35 i.V. 33 Umsatzsteuerdurchführungsverordnung zum Vorsteuerabzug möchten wir Sie heute über eine Änderung informieren, nach der ab dem 01.01.2010 vorläufige BahnCards mit einem Wert von über 150 Euro für Zwecke des Vorsteuerabzuges entwertet sind. Für Zwecke des Vorsteuerabzuges benötigt der Leistungsempfänger eine separate Rechnung.
Alle vorläufigen BahnCards mit einem Wert über 150 EUR, die über das Großkundenportal online gebucht und ausgedruckt werden oder im Reisezentrum erworben werden, enthalten daher künftig den Zusatz:
“Gilt nicht zum Vorsteuerabzug”
Besteller können nachträglich über den BahnCard Service ein vorsteuerabzugsfähiges Rechnungsdokument mit Mehrwertsteuer-Ausweis anfordern. Damit Sie, bzw. ein Dritter, also nicht der BahnCard-Inhaber selbst, eine Rechnung bestellen darf, muss auf jeden Fall die BMIS-Nr. genannt werden, die der BahnCard hinterlegt wurde. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
- Sie können telefonisch, beim BahnCard-Service eine Rechnung bestellen. Tel. 01805/340035 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz)
- Per Mail an: bahncard-service@bahn.de
In der Betreffzeile schreiben Sie bitte:
BahnCard-Clearing / Firmenreise- BMIS-Nr. XX / Firma: XX / Rechnungswunsch
Die BMIS-Nr. XX ist auf jeden Fall im BC-Datensatz hinterlegt, wenn online, über den Zugang von XX gebucht wurde!
Bitte beachten Sie, dass wir keine Möglichkeit haben, diesen Prozess zu umgehen, da es sich um geltendes Recht handelt.”
Soll ich mal ganz ehrlich sagen, was ich von solchem Bürokratenunsinn halte? Besser nicht, sonst werde ich weden Beleidigung angezeigt.
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Deutschland habe kein Geld für Steuersenkungen? Unsinn!
17.1.2010 von Thomas Fehling.
Die Kanzlerin muss ihr Büro vorübergehend räumen, da man es “trocken legen” muss? Wie bitte? Ja genau. Das neue Kanzleramt kostete 250 Millionen Euro und nach nicht einmal 9 Jahre regnet es rein und die Sicherheitsvorkehrungen müssen erneuert bzw. verbessert werden.
Das nenne ich Stümperei und Geldverschwendung!
Wenn dieser Staat endlich auf solche Plan- und Bau-Pfeifen verzichten würde und endlich mal wieder deutsche Qualitätsarbeit sicherstellen würde, dann könnte der Staat viel Geld sparen. Man sollte endlich wieder der Funktionalität einer höheren Stellenwert einräumen als dem “schönen Schein”. Schickt die Kreativlinge nach Hause und lasst die Ingenieure ran.
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