Archive für September 2008

Ypsilanti Probeabstimmung

Heute haben SPD, Grüne und Linke mit ihren Probeabstimmungen gezeigt, dass der Weg frei ist für eine Kommunistenregierung.

Armes Hessen!

Wir sind auf dem Weg in eine der tiefgreifensten Krisen, die dieses Land (vieleicht sogar diese Welt) seit dem 2. Weltkrieg gesehen hat. Und Hessen macht sich auf, durch ein wackeliges Experiment mit Kommunisten und Verfassungsfeinden regiert zu werden.
Die SPD riskiert tatsächlich unser Bundesland und unser Wohlergehen, nur um dem Egoismus einer einzelnen Frau nachzukommen!
Wie gut muss es einem Land gehen, damit man sich freiwillig auf einen solchen Unsinn einläßt. Sind die denn alle noch bei Trost?

Wie sagte meine Oma: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf das Eis.

Hubertus Heil

Wenn man dem SPD Generalsekretär zuhört, kann man den Eindruck gewinnen, der gute Mann lebe nicht in dieser Welt.

Anstelle zuzugeben, dass die SPD bei der Bayernwahl ebenfalls eine Klatsche bekommen hat (anders kann man den nochmaligen Verlust von Stimmen auf das schlechteste Ergebnis bei einer Bayernwahl nicht nennen), so redete er eben in einer Pressekonferenz echten Mist. Die SPD scheint echt am Ende zu sein, wenn der eigene Erfolg ausschließlich auf dem Machtverlust der CSU aufgebaut wird. Die SPD hat bei dieser Wahl keinen Yota von dem CSU-Debakel gewonnen und stellt sich als Gewinner hin. Ähnlich verwunderlich hatte Gerhard Schröder 2005 argumentiert. Und auch Frau Ypsilanti hatte im Januar trotz ihres lausigen Ergebnisses einen Triumph feiern wollen.

Ich nenne das massive Wahrnehmungsstörungen. Vielleicht sollten die Herrschaften mal zum Arzt gehen.

Wahlschlappe der CSU

Da hat die CSU aber eine ordentliche Schlappe erhalten. Und natürlich freue ich mich sehr, dass die FDP in Bayern wieder in den Landtag einzieht.

Die Niederlage der CSU freut mich aus zwei Gründen:

1. Bei einer solch einseitigen Machtverteilung über viele Jahre (Jahrzehnte) schleichen sich immer Filz und Schieberei ein. Und die Bürger sind eine solche teilweise arrogante Politik einfach satt.

2. Die CSU hatte doch überhaupt kein echtes Thema. Der Kreuzzug gegen die Linken und die Pendlerpauschale waren doch totale Armutszeugnisse. Man kann auch die FDP oder die Freien Wähler wählen, um die Linken draußen zu halten. Und die Bürger haben verstanden, dass die CSU erst für die Änderung der Pendlerpauschale in Berlin war und sich nun aus der Verantwortung stehlen wollte. Die Bürger merken, wenn die Konservativen in einer Alleinregierung Opposition gegen sich selbst machen wollen. Der Unsinn ist bei Roland Koch genauso in die Hose gegangen wie bei Günther Beckstein.

Vitalis-Mitarbeiter

Am Samstag konnten wir es in der HZ lesen:

Der Bürgermeister hat von einigen Vitalis-Mitarbeitern ein Schreiben erhalten, in dem die Mitarbeiter Gehaltserhöhungen und weniger Arbeitszeit fordern. Kann es sein, dass ich diesen Schritt bereits vor Wochen voraussagte und von zahlreichen Personen harsch angeriffen wurde? Boehmer nennt das Schreiben moderat “suboptimal”.

Den Schritt der Vitalis-Mitarbeiter muss/kann jeder für sich bewerten. Aber mancher Übernahmebefürworter sollte mal prüfen, ob die teilweise aggressiven Attacken gegen Bernd Poppe und mich wirklich angemessen waren. Vielleicht sollte mancher mal eine Entschuldigung in Betracht ziehen.

Und schauen wir mal, welche “Überraschungen”, die wir bereits befürchteten, noch kommen mögen.

Roth: SPD ist linke Volkspartei

In der heutigen HZ hat Michael Roth klar gesagt, dass die SPD eine linke Volkspartei ist. Damit ist die Positionierung klar weg von der Mitte. Er versucht zwar gleich danach, die Mitte neu zu definieren, aber das wird ihm nicht wirklich gelingen.

Eine Linksorientierung a la Lafontaine ist eine klare Kampfansage an die deutsche Mittelschicht, also diejenigen, die diesen Staat tragen und finanzieren und die durch die obszönen Steuererhöhungen durch CDU und SPD immer weiter abgezockt und ausgepresst werden.

Da kann sich Herr Roth die Mitte definieren, wie er will. Die Menschen sehen das anders. Überhaupt ist es schwierig, die vielen hochdynamischen Definitionen der SPD noch zu verstehen. Aber das müssen sie mit sich selbst ausmachen.

Bleiben wir gespannt, was den heutigen Gesprächen zw. Frau Ypsilanti und den Lafontaine-Jüngern rauskommt.

Überzeugendes Festspielkonzept

In diesem Jahr sollten bei den Festspielen 300.000 Euro eingespart werden. Am Ende mussten sie dann doch drauf bezahlt werden. Im Gegenzug sind die Besucherzahlen deutlich gesunken.

Im nächsten Jahr werden die 300.000 Euro gleich von Anfang wieder eingeplant. Dafür gibts Frühbucher-Rabatt und eine Woche kürzer. Ein wirklich überzeugendes Konzept. Vor allem so durchdacht und so nachhaltig!

Rabatte sind der Anfang vom Ende. Das bestätigt jeder Unternehmer. Aber in einer Verwaltung ticken die Uhren offenbar anders.

Im Westen was Neues!

Im Saarland liegt die Linke bei Stimmungsumfragen vor der SPD!

Armes Deutschland, wo läufst Du hin?

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