Archive für 29.5.2008

Welche Überraschungen hat “Postwinkel” noch parat

Viele Jahre galt die Bergsteiertruppe mit Klaus Zumwinkel als die Führungselite in Deutschland, als der deutsche Wirtschaftsmachtzirkel. Inzwischen stellt sich die Truppe mehr und mehr in ein sehr düsteres Licht.

Jürgen Schrempp faselte in 1998 beim Zusammenschluß von Daimler und Chrysler was vom Shareholder Value. Nachdem er den Konzern in ein Debakel manövrierte und unsere Aktien in den Keller brachte, ließ es sich mit rund 60 Mio Euro abfinden. Sowas nenne ich Abzocke und unredlich.

Der Boss der Wandertruppe, Herr “Postwinkel” (wie es Verona mal ausdrückte) wurde als Steuerhinterzieher entlarvt und hat jetzt auch die Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom an der Backe. Von Vorbild kann da keine Rede sein.

Und Münchner Clevere Heinrich von Pierer, einst der große Berater von Kanzler Schröder und Frau “Bundes-Merkel”, hängt tief im Sumpf der Siemens-Schmiergeldaffäre.

Das soll sie sein, die deutsche Führungselite? Das sehe ich anders: Da hat sich eine gierige Manager-Sparte herausgebildet, die selbst nie einen Cent persönliches Risiko einegegangen ist und sich immer auf Kosten anderer noch oben geschaukelt haben.

Und ich bleibe dabei: Mir sind Eigentümer-geführte Unternehmen viel lieber, denn dort geht es um Nachhaltigkeit, um Bestand des Unternehmens und nicht um den ganz schnellen Euro in die eigene Tasche. Aber solche Inhaber-Unternehmen haben was mit Risiko und Verantwortung zu tun. Und sowas wird in diesem Staat ja leider nicht mehr feördert, weil von der regierenden Politik nicht verstanden. Viele der Abgeordneten sind doch Partei-Zöglinge (”2Polit-Profis”), die nie in einer wirtschaftlichen Verantowrtung standen und immer vom Staat alimentiert wurden. Demnach ist das Denken unter der geschützten Berliner Glaskuppel vergleichbar zu dem der sogenannten Top-Manager in den Konzernen.

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