Archive für 26.5.2008

Gesine Schwan ist SPD-Kandidatin

Bravo SPD!

Jetzt haben wir endlich Klarheit, wohin die sozialdemokratische Reise geht: Nach Links zu Oskar. Wie der SPIEGEL so schön schreibt, Oskar Lafontaine ist doch der heimliche SPD-Chef, allerdings führt er nicht die SPD von vorne, sondern sozusagen von hinten. Er treibt die Genossen vor sich her. Warum?

Ganz einfach: Die SPD bekommt nur eine Mehrheit für ihre Kandidatin, wenn die Linkspartei zustimmt. Das werden Oskars Truppen aber nicht einfach so machen, sondern sich teuer bezahlen lassen. Wenn die Linke selbst sogar eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt und dann z.B. im 3 Wahlgang zurückzieht, ist die SPD total blamiert und Frau Schwan ist vielleicht Präsisention von Oskars Gnaden. Die SPD macht sich selbst und unnötiger Weise von Oskar epressbar. Eine wahnwitzige Vorstellung.

Wer jetzt noch den Parolen von Beck und Heil, dass es im Bund kein Bündnis mit der Linkspartei geben wird, Glauben schenkt, muss entweder ziemlich hinter dem Mond leben oder versucht noch irgendwie seine eigenen Pfründe zu retten. Mit Glaubwürdigkeit hat das jedenfalls gar nichts mehr zu tun.

Studiengebühren

FDP: Ingenieur-Absolventen haben paradiesische Aussichten  

 

Bad Hersfeld. Absolventen von technischen Studiengängen können sich bei der Jobsuche wie im Paradies fühlen. In der vorletzten Woche fand in Darmstadt die Job-Messe konaktiva statt. Auf der Job-Messe stellten sich Firmen vor und warben um Studienabgänger. Die Messe zeigte nach Meinung des FDP-Kreisvorsitzenden Thomas Fehling sehr deutlich, dass es gerade bei den technischen Studiengängen mehr Angebote als Abgänger gibt. Dazu Fehling: „Die Studenten können sich bereits 1-2 Semester vor Abschluss einen Arbeitsvertrag sichern und zwischen mehreren guten Angeboten auswählen. Die Firmen rennen den Abgängern quasi hinterher und zahlen horrende Einstiegsgehälter bis zu 60.000 Euro.“ Der Liberale kann nicht verstehen, warum sich die Studenten und die linke Mehrheit im Landtag so vehement gegen Studiengebühren wehren. „Ich halte es für sozial gerecht, dass Studenten, die sich nach Abschluss in solchen paradiesischen Situationen befinden und attraktive Einstiegsgehälter kassieren, auch einen Teil ihrer Ausbildung mitfinanzieren. Studenten, die heute nicht solche Zustände vorfinden, sollten mal überprüfen, welchen gesellschaftlichen Nutzen ihr Studium bringt. Soll die Gesellschaft, also auch die einfachen Arbeiter mit ihrer ohnehin schon hohen Steuerbelastung, wirklich allen Studenten das komplette Studium aus Steuergeldern bezahlen, auch wenn am Ende nichts bei rauskommt oder es rein der persönlichen Selbstfindung dient?“, so Fehling weiter. Die FDP plädiert dafür, dass die  Hochschulen selbst die Studiengebühren festlegen und sich die Studenten auswählen. Die Liberalen sind davon überzeugt, dass ein gewisser Wettbewerb zwischen den Hochschulen die Qualität insgesamt noch deutlich weiter nach oben treiben wird. Davon profitieren vor allem die Studenten.

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