Archive für März 2008

CDU Bad Hersfeld kopiert Ideen

Bad Hersfeld. Der FDP-Kreisvorsitzende und ehemalige Bürgermeisterkandidat in Bad Hersfeld, Thomas Fehling, begrüßt den Vorschlag der CDU, auf dem Babcock-Gelände ein Outlet-Center aufzubauen. Diese Idee zeigt große Parallelen zu Fehlings „Schilde-Campus-Konzept“, welches Fehling in 2007 im Rahmen seines Wahlprogramms vorstellte. Dazu Fehling: „Ich freue mich sehr, dass sich die CDU nach der Absage der Landesgartenschau 2014 nun meiner Sichtweise, dass das Babcock-Gelände für einen Stadtpark viel zu schade ist und dass dort Arbeitsplätze entstehen müssen, anschließt. Dieses Filetstück darf nicht für einen teuren Stadtpark mit hohen Folgekosten still gelegt werden.“ Fehling weist darauf hin, dass er zusammen mit dem FDP-Stadtverband von Anfang an für eine kombinierte Nutzung des Geländes durch Handel, Büros und Freizeit plädierte. Dafür steht der Begriff „Campus“. Die CDU-Idee für verglasten Übergang vom Stadthaus zum BSH-Gelände entstammt ebenfalls dem Schilde-Campus-Konzept und kann dort auf Seite 15 unter dem Titel „pedway“ betrachtet werden. „Ich werde die Ideen grundsätzlich unterstützen, auch wenn Sie eigentlich bei mir kopiert wurden. Ich darf es wohl als Kompliment verstehen, dass meine Vorschläge in die richtige Richtung gehen und deshalb jetzt übernommen werden. Vielleicht kommt die SPD in den nächsten Wochen mit der Idee eines Technologiezentrums bzw. eines Inkubators in die Medien. Auch dies findet sich in meinem Konzept. Dann haben beide große Parteien bei mir abgeschrieben“, so Fehling weiter. Das Konzept ist seit Sommer 2007 auf der Website www.schilde-campus.de öffentlich und für jeden einsehbar.

 

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Gerüchte um die innodrom GmbH

In der vorletzten Woche war die amtliche Bekanntmachung über die Liquidation der innodrom GmbH in der HZ zu lesen. Als Liquidator war ich benannt.

Dazu kursieren nun Gerüchte, ich hätte eine insolvente GmbH abgewickelt. Das ist falsch. Die GmbH war nicht insolvent (weder überschuldet noch zahlungsunfähig).Bereits vor 4 Jahren hatte ich entschieden, meine Ideen nicht mehr über eine GmbH zu vermarkten und somit die GmbH aufzulösen. Hintergrund war einzig und allein der massive Bürokratie-Aufwand, den eine GmbH mit sich bringt. Als Geschäftsführer hatte ich ca. 50-60 Wochenstunden bei Kunden verbracht und am Wochenende unendlich viele Verwaltungsarbeiten für Krankenkassen, IHK, Berufsgenossenschaften und alle möglichen Ämter wegen meiner Mitarbeiter zu bringen. Das nervte mich derart, dass ich diesen Weg stoppte als ein sehr gutes Angebot der Fa. NCR/Teradata vorlag. Und hier arbeite ich nun seit 4 Jahren und kann meine Ideen ebenso gut einbringen, ohne den Zettelkram am Wochenende.

Dies war u.a. der Beweggrund für mich die gewonnene Zeit in die Politik zu investieren, um diesem deutschen Bürokratie-Monster den Kampf anzusagen.

Alleine die saubere Auflösung der GmbH zog sich nun über 3 Jahre hin und kostete einige tausend Euro. Wer in diesem Land eine Firma gründet, muss echt bescheuert sein. Und trotzdem brauchen wir mutige Menschen. Schade ist zudem, dass die Mutigen keine Kredite - oder nur gegen massive Sicherheiten - bekommen und im gleichen Atemzug verspekulieren eben jene Angstbänker viele Milliarden Euros, die nun durch Steuergelder wieder ausgeglichen werden müssen. Also mit dem Steuergeld von jenen Mutigen, denen gerade noch der Kredit wegen schlechter Bonität verwehrt wurde.

Ich kann gar nicht aussprechen, wie mich dieses arrogante und überhebliche Verhalten von abgesicherten Bänkern und Top-Managern auf Kosten der vielen engagierten und ehrlich arbeitenden Bürger und Selbständigen “ankotzt”. Und das sage ich als Liberaler!

Aber zurück zum Thema: Wenn Euch das Gerücht begegnet, ich hätte eine Insolvenz hingelegt, dann fragt mal den Überbringer, ob er den Unterschied zwischen einer Insolvenz und einer ordentlichen Firmenliquidation kennt. Bestimmt werdet Ihr dann sofort erkennen, welcher kompetente Wirtschaftsprofi (oder Diplom-Handelslehrer) vor Euch steht…

Film - Die Welle

Gestern Abend war ich im Film “Die Welle”.

Klasse gemacht! Wirklich empfehlenswert.

Die Spannung steigt bis zum Schluß, Zwischendurch immer mal wieder lockere Sprüche der Jugendlichen. Wir haben herzhaft gelacht, aber zum Schluß hin wird sehr deutlich, dass die ganze Sache mit Spaß absolut nichts zu tun hat.

Und wir sehen an vielen Ecken und Enden in der Welt (und da spreche ich vom Hier und Heute), dass diese Prozesse bestens funktionieren. (China, Abu Graib, etc).

Es fehlen Ärzte im ländlichen Raum

Zuerst in den neuen Bundesländern, jetzt aber auch vermehrt in den ländlichen Region in Westdeutschland.

Ist es wirklich die Lösung des Problems, dass die gut ausgebildeten deutschen Ärzte nach England oder in die Schweiz flüchten und in Deutschland dafür Ärzte aus Polen und Russland angeheuert werden?

Wann merken die Wähler der großen Umverteilungsparteien (SPD und CDU), dass diese staatliche Verteilungs- und Gängeleipolitik das Gesundheitssystem zerstören wird. Dass das Bürokratiemonster Gesundheitsfonds der völlig falsche Weg ist.

Am Ende bleibt dann nur noch eine lausige Einheitsmedizin, wenn überhaupt noch ein Arzt zu finden ist.

Da wird mir irgendwie schon richtig schlecht zumute…Herr Doktor, Hilfe…

18 %

WOW, in der Spiegel Umfrage vom 18.3. liegt die SPD bei satten 22%.

Es sieht so aus, als ob die SPD schneller die 18% erreicht als die FDP.

HIHIHI

CSU will Pendler entlasten

Nun scheint es ja auch bei der CSU in Mode gekommen zu sein, dass man gegen sich selbst Opposition macht. Die Steuerreform mit Änderungen der Pendlerkilometer ab dem 21.ten Kilometer wurde doch Anfang 2007 mit den Stimmen der CSU als Gesetz beschlossen.

Macht Erwin Huber jetzt den Koch in Bayern?

Die sollten mal Mann’s genug sein, zum Unsinn der großen Koalition zu stehen. Stattdessen erleben wir erste Absatzbewegungen, da in Bayern die Landtagswahl bevorsteht.

Kein Wunder, dass die Bürger immer mehr Vertrauen verlieren. Wahlbetrug in Hessen durch Ypsilanti-Dilettanti und in Berlin haben Gesetze eine Überlebensdauer von wenigen Jahren (wenn sie nicht schon vorher in Karlsruhe wieder eingefangen werden).

LaGa geht nach Gießen

Fehling will anderes Nutzungskonzept für Babcock-Gelände

Bad Hersfeld. Die Entscheidung der Landesregierung, die Landesgartenschau 2014 nicht nach Bad Hersfeld zu geben, wird vom FDP-Kreisvorsitzenden und letztjährigem Bürgermeisterkandidaten Thomas Fehling begrüßt. Mit der Absage ergibt sich für die Stadt die Chance, nochmal über das Nutzungskonzept als Stadtpark nachzudenken und eine Verwendung als Standort für moderne Arbeitsplätze in Betracht zu ziehen. Dazu Thomas Fehling: “Die Entscheidung ist gut für Bad Hersfeld, denn das Projekt hätte zuviel Geld gebunden. Auch wenn ich die Kalkulation von Bürgermeister Boehmer für die Gartenschau als unglaubwürdig einstufte, so kann ich keinerlei Schadenfreude empfinden. Ich rufe die Gremien auf, über das Stadtpark-Konzept nochmal nachzudenken. Für mich sind hochwertige und zukunftsfähige Arbeitsplätze, die jungen Familien hier in Bad Hersfeld eine Zukunft geben, wichtiger als ein weiterer Stadtpark. Dieses Gelände ist zu wertvoll, um es als Stadtpark mit hohen Folgekosten stillzulegen. Ein normaler Park zieht keine Besucher und Kunden in die Innenstadt.”

LaGa 2014 geht offenbar nach Gießen

Wie ich eben erfuhr, ist die Entscheidung zur LaGa 2014 gefallen: Sie wird nach Gießen gehen.

http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1147643

Sind wir mal auf die offiziellen Verlaubarungen gespannt.

FDP für Amazon-Umsiedlung

FDP will aber auch neue Ansiedlungspolitik in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld. Die FDP Bad Hersfeld akzeptiert die geplante Umsiedlung von Amazon auf das ehemalige BGS-Gelände. Die namhafte Logistik-Firma ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Allerdings machen die Liberalen auch deutlich, dass der vom Bürgermeister festgestellte Zeitdruck unglaubwürdig ist, denn die Entscheidung von Amazon steht seit November aus. Auch sträuben sich die Liberalen gegen die Rolle der städtischen SEG, die die Durchführung des Projektes organisieren soll. Gespannt ist die FDP, ob die versprochenen 3.500 Mitarbeiter und die Gewerbesteuerzuflüsse tatsächlich kommen- eine verbindliche Zusage gibt es offenbar nicht. Die Umsiedlung bringt für Bad Hersfeld nicht nur Vorteile. Erneut wird eine nennenswerte Fläche zubetoniert und die zusätzlichen Arbeitskräfte sind überwiegend Pendler aus anderen Regionen. Für diese zusätzliche Verkehrsbelastung geht die Stadt ein großes wirtschaftliches Risiko ein. Dazu der FDP-Stadtverordnete Thomas Fehling: „Durch den Weiterbau der A44 laufen wir Gefahr, dass in 10-15 Jahren die Logistiker nach Norden z.B. nach Kassel abwandern. Dann stehen hier riesige Hallenflächen leer. Dafür müssen gerüstet sein. Wir brauchen ein Konzept, wie wir nachhaltige und hochwertige Technologiearbeitsplätze in Bad Hersfeld schaffen. Dass dies möglich ist, hatte die Zuse KG in der Vergangenheit bewiesen. Chancen für moderne Ansätze sind in Bad Hersfeld bereits vorhanden.“ Die beiden liberalen Stadtverordneten Poppe und Fehling, die Mitglieder der Fraktion „Mitte Hersfeld-Die Stadtpolitiker“ sind, stimmten dem aktuellen Amazon-Vorhaben zu, machten aber deutlich, dass sie eine weitere Betonierung z.B. auf dem Obersberg nicht mitmachen werden. Als Alternativansatz für moderne Arbeitsplätze setzt die FDP u.a. auf die Technologie der Gebäudeautomation, ein stark wachsendes Wirtschaftsfeld wie die CeBIT 2008 bestätigte.

 

 

Weiterbau der A44

Pressemitteilung der Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Kassel

Stadt und Bundestagsabgeordneten Mechthild Dyckmans zur heutigen

Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Weiterbau der Autobahn 44 von

Kassel in Richtung Eisenach:

„Dies ist ein guter Tag für Nordhessen. Endlich kann die A44 weitergebaut

werden. Lange genug haben wir darauf gewartet. Es freut mich insbesondere

für die Bürgerinnen und Bürger an der B7, die nun endlich von Verkehrslärm

und -staus entlastet werden können. Auch für die nordhessische Wirtschaft

ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ein Aufbruch-Signal.

Lange Umwege für LKW werden entfallen. Dies wirkt sich dann durch geringere

Schadstoffbelastung und einen geringeren Kraftstoffverbrauch auch ökologisch

positiv aus.

Bei aller Einsicht zum Natur- und Tierschutz: Die Entscheidung des

Bundes-Verwaltungsgerichts ist auch ein klares Zeichen, dass die Bedürfnisse

des Menschen Vorrang vor den Bedürfnissen des Großen Mausohr und der

Bechsteinfledermaus haben, wenn keine zumutbare Trassenalternative zur

Verfügung steht.

Jetzt muss es darum gehen, weitere Verzögerungen des Weiterbaus zu

verhindern. Als Bundestagsabgeordnete werde ich ein wachsames Auge darauf

haben, dass alles getan wird, damit diese wesentliche Lücke im

innerdeutschen Verkehrsnetz nun zügig geschlossen wird.”

Soweit die Pressemeldung

TF: Ich muss aber gestehen, ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn ist die A44 Kassel-Eisenach erstmal ganz fertig, dann befürchte ich, dass der LKW Verkehr an Bad Hersfeld vorbeiziehen wird und wir unserer erworbenen Früchte als Logistikstandort stark in Gefahr sind. Und da Bad Hersfeld momentan keine Strategie für diesen Fall hat, mache ich mir schon ein wenig Sorgen.