Archive für Oktober 2007

Blumen schießen keine Tore

Pressemeldung:

Den Vereinen fehlen die aktiven Mitglieder

Die aktuellen Bevölkerungstrends im Landkreis und in Bad Hersfeld machen den Vereinen das Leben schwer. Seit Jahren verlassen immer mehr junge Leute die Region, um in den Metropolen ordentliche Arbeit zu finden. Dazu der Bürgermeisterkandidat Thomas Fehling: „Die Flucht der jungen Leute bzw. der Schichtdienst bei den Logistikern führen zu dramatischen Situationen. Viele Sportvereine können kaum noch Mannschaften aufstellen und müssen Spielgemeinschaften bilden. Eine Identifikation mit dem eigenen Verein wird zunehmend schwerer. Das Vereinsleben nimmt immer mehr ab. Selbst in den ersten Mannschaften laufen inzwischen Spieler auf, die früher locker in der Altherren-Mannschaft spielten. Nachwuchs gibt es kaum, denn Kinder- und Jugendmannschaften werden immer seltener. Das halte ich für sehr bedrohlich. Das müssen wir etwas dagegen tun.“ Aus der Sicht des liberalen Bürgermeisterkandidaten ist die Schaffung und Ansiedlung hochwertiger Arbeitsplätze in der Region der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb müssen aus seiner Sicht dringend die Weichen anders gestellt werden, damit die jungen Familien in Bad Hersfeld oder im Kreis bleiben und die Vereine weiterhin ihre wichtige soziale Rolle wahrnehmen können. „Bad Hersfeld braucht keine Landesgartenschau für 20-30 Millionen Euro, sondern moderne, sich zur Region bekennende Unternehmen, die hochwertige Arbeitsplätze anbieten und sich auch als Sponsoren bei den Vereinen engagieren. Dafür müssen wir unser Geld sinnvoll investieren. Blumen schießen keine Tore“, so Fehling.

Stadthaus der ewige Sündenfall

Pressemeldung:

Fehling: Lösungskonzept muss dauerhaft und sinnvoll sein

„Damit das Bad Hersfelder Stadthaus gerettet werden kann, muss mehr Leben in den Bereich rund um die Levering-Kreuzung kommen“, so der Bürgermeisterkandidat Thomas Fehling zu den aktuellen Bemühungen zur Belebung des Stadthaus-Bereiches. „Alle Bemühungen der Stadt und der Fraktionen sind ehrenwert und richtig. Aber wenn wir ehrlich sind, werden alle kurzfristigen Maßnahmen wie weitere Blumenkübel oder Verkehrsfreigabe nicht den erwünschten nachhaltigen Erfolg bringen. Das Stadthaus wird nur zum richtigen Leben finden, wenn rund um die Levering-Kreuzung mehr Menschen arbeiten und die Bereiche z.B. durch eine Fußgängerbrücke verbunden werden. In meinem Schilde-Campus-Konzept zeige ich auf, dass dort z.B. ein Bürogebäude („Haus der Ideen“) platziert und auf dem Wever-Gelände ein Technologiepark etabliert werden muss.“ Aus der Sicht des liberalen Bürgermeisterkandidaten sind die aktuellen Bemühungen des amtierenden Bürgermeisters reine Scheinaktivitäten im Rahmen des Wahlkampfes, damit er sich nicht Untätigkeit vorwerfen lassen muss. Denn schließlich war das Stadthaus in grauer Vorzeit ein Boehmer-Projekt, bei dem er eigenmächtig die Verträge unterschrieb und erst anschließend die erforderliche Zustimmung im Stadtparlament einholte. „Da wurden in einer Nacht und Nebel-Aktion Fakten geschaffen und die Gremien vor vollendete Tatsachen gestellt. So entstand der Sündenfall. Deshalb ist jetzt endlich eine durchdachte und dauerhafte Lösung erforderlich“, zieht Fehling Fazit.

Bild: Der Auszug aus dem Schilde-Campus-Konzept von Thomas Fehling zeigt die Belebung rund um die Levering-Kreuzung und die überdachte Fußgängerbrücke

Lollsmontag

Das war ein sagenhafter Lollsmontag.

Sagenhaftes Sonnenwetter und eine Mega-Stimmung.

Soviel positive Rückmeldung und Zuspruch zu meiner Kandidatur hätte ich beim besten Willen nicht erwartet. Damit dürfte wohl jetzt klar sein, dass die Wahl richtig spannend wird.
Insbesondere die SPD sollte sich nicht zu sicher sein, dass die Stammwähler so selbstverständlich Herrn Boehmer unterstützen. Denn auch dort setzt sich die Meinung durch, dass 30 Jahre Boehmer nun wirklich genug sind.
Entsprechend klasse finde ich das neue SPD-Plakat.
Die Zeit ist reif. Bruder Lolls!

Ein absoluter Volltreffer, denn viele Leute glauben, dass Plakat sei von mir. Und selbst SPD-Anhänger stimmen dem zu und sehen die Zeit reif für einen Wechsel in Bad Hersfeld.

Da kann ich mich bei der SPD nur ganz herzlich bedanken!!!! :-) :-) :-)

Lollsrede des Bürgermeisters

WIr sind gespannt auf die morgige Lollsrede unseres Bürgermeisters.

Wird er wieder auf die Bürger und die politische Oppostion eindreschen - wie in den letzten beiden Jahren?

Oder hat er dieses Jahr wegen der Wahl Kreide gefuttert und wird versuchen, bei den Bürger schön Wetter zu machen und hinten reinkriechen wollen?

Wir sind sehr gespannt…

Lullusfestbeilage der HZ

Habt Ihr schon die heutige Lullusfestbeilage der HZ gelesen?
Inbesondere die etwas satirischen Darstellung der Kandidaten?

Inzwischen habe ich mehrere Rückmeldungen bekommen. So richtig verstanden, hat es wohl niemand. Gerade die Kandidatenrezepte sind irritierend. Oder?

Zur Klarstellung: Die Antworten sind reine Erfindung der HZ-Redaktion. Also eine Satire!

Wenn meine einzige Schwachstelle ein dickes Auto ist, dann bin ich doch sehr zufrieden. Den Quatsch mit den Parkplätzen nimmt doch hoffentlich niemand ernst ;-)

Wie seht Ihr das?

Fehling will richtige Disco

Fehling will richtige Disco

Geplante Bambini-Disco ist Augenwischerei

„Eine richtige Disco für die Altersgruppe der 18- bis 30-jährigen muss in Bad Hersfeld eröffnet werden, keine Kids-Selbstorganisierer-Party“, so der Bürgermeisterkandidat Thomas Fehling zur aktuellen Ankündigung der Stadtverwaltung, in der Landecker Straße eine Disco für unter 18-jährige einzurichten. Die Ankündigung des amtierenden Bürgermeisters sei reines Blendwerk, denn die angekündigte Disco in städtischer Regie trifft überhaupt nicht die Bedürfnisse der jungen Erwachsenen. Sicherlich ist es absolut richtig, das Freizeitangebot für die Jugendlichen zu verbessern, aber der gewählte Weg ist falsch. Aus der Sicht des liberalen Kandidaten hatten viele Hersfelder Bürger die Ankündigung so verstanden, dass dort eine richtige Disco (also ein Tanzlokal für junge und jung-gebliebene Erwachsene) entstehen soll. Der Begriff Disco wird hier irreführend gebraucht. Fehling weiter: „Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Jugendlichen aus der Innenstadt raus in die Landeckerstraße, also hinter die Bahngleise, verdrängt werden sollen. Welche Eltern lassen ihre Kinder durch die Peterstor-Unterführung da hinten rauslaufen? Die Idee mag gut sein, aber der Standort ist völlig falsch. Die Inliner-Strecke gehört in die Nähe des Jahnparks. Für Sport- und Musikveranstaltungen schlage ich in meinem Schilde-Campus-Konzept eine Multi-Funktionshalle „Jahn-Arena“ vor. Und soll damit das Jugendhaus in der Dippelstraße nun endgültig geschlossen werden? Vielleicht passen das Jugendhaus und die Jugendlichen nicht in das vom Bürgermeister gewünschte elitäre Erscheinungsbild einer Landesgartenschau. Damit werden also die Kinder und Jugendlichen schon heute zum Verlierer der Landesgartenschau.“

Pressemeldung zu dem Thema

ziemlich nervös

Schon irgendwie verwunderlich, wie nervös und gereizt einige politisch Verantwortliche momentan agieren.
Ob das mit der aktuellen Stimmung im Bürgermeisterwahlkampf zu tun hat?

Nach unserer Wahrnehmung steht die Hersfelder Bevölkerung nicht hinter dem Landesgartenschau-Konzept von Bürgermeister Boehmer. Nun offenbart sich, dass Boehmer sehr trickreich den Anschein erweckte, als würden alle Hersfelder die LaGa begrüßen. Dem ist aber überhaupt nicht so.

Jetzt kristiallisiert sich die Entscheidung heraus:
LaGa für 20-30 Millionen Euro und das Gelände bis 2019 blockieren
oder
neue Konzepte, um hochwertige Arbeitsplätze in Bad Hersfeld zu schaffen und anzusiedeln.

Ein Grund, um im Rathaus nervös zu werden? ;-)

Aber nicht nur im Rathaus. Auch drumherum herrscht wilde Hektik, weil da so mancher um seine Pfründe fürchtet

Asterix & Obelix in Hersfeld?

H.H. Boehmer lehnt Doppik ab!

In der Stadtverordnetenversammlung vom 4.10. glaubte man sich zeitweise in die Welt von Obelix und Asterix zurückversetzt. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Nur ein kleines Dörfchen in der Normandie leistet noch Widerstand und freut sich jedes Mal beim Wildschweinessen über das gewonnene Scharmützel gegen eine überlegene Zivilisation! Ganz West-Europa führt mit vielen Mühen und Kosten die doppelte Buchführung ein, um die überall auswuchernde Bürokratie im jeweiligen Staatsapparat in den Griff zu bekommen, d.h. zu kontrollieren, zu steuern und endlich effizient zu gestalten. Schon Goethe als Minister empfand die doppelte Buchführung als Nonplusultra. Bloß der Bürgermeister in einem kleinen Städtchen in Nordhessen lehnt das ab und bezeichnet es als modischen Schnickschnack. Freut er sich etwa wie Asterix und Obelix der unabwendbaren Entwicklung als einziger Widerstand geleistet zu haben? Oder will H.H.Boehmer nur den zugegebenermaßen gewaltigen Aufwand auf seinen Nachfolger abschieben, da er selbst bei seiner Wiederwahl nur noch drei Jahre im Amt ist? Dieser arme Nachfolger müsste dann die Doppik mit noch viel größerem Einsatz und noch höheren Kosten einführen. Auch moderne, erprobte Methoden, wie z.B. das in erfolgreichen Unternehmen eingesetzte Leistungswertverfahren, um ihre (über-)großen Organisationen rechenbar zu machen, will Boehmer sich nicht mehr zumuten. Daß die Einführung des Computers auch nur mit viel Mühen und Arbeit und sehr hohen Kosten möglich war, übersieht er offensichtlich. Dabei hat das hiesige Landratsamt die Doppik mittlerweile mit Erfolg eingeführt und sieht immer mehr die großen Vorteile. Man braucht nur nachzufragen! Denn wir leben doch nicht zu Zeiten von Obelix und Asterix. Übrigens: ein Comic!

Bernd W.Poppe

Grenzebach und Stadthaus

Vielleicht wäre es viel besser gewesen, wenn Grenzebach nicht auf die Hohe Luft, sondern auf das Wever-Gelände umgezogen wäre.

Dann hätte man auch das Stadthaus belebt.

Ich finde, eine weitsichtige Stadtentwicklung sieht anders aus.

Grenzebach-Verwaltung auf der Hohen Luft

Inzwischen mehren sich die kritischen Stimmen, ob der Umzug der Verwaltung von Grenzebach vom Babcock-Gelände auf die Hohe Luft wirklich ein so glücklicher Schritt war.

Zumindest für die Imbißbetriebe, Restaurants und Läden im Bereich City-Galerie haben mit deutlichen Einbußen zu kämpfen. Viele Mittagsgäste fehlen und auch die kleinen, schnellen Einkäufe entfallen. Eine Belebung der Innenstadt ist der Umzug auf jedem Fall nicht.

Ähnlich hält sich offenbar die Begeisterung bei vielen Mitarbeitern in Grenzen. Denn die Möglichkeit, in der Mittagspause mal schnell einen Weg zu erledigen, hat sich jetzt erledigt. Jetzt muss nach der Arbeit erstmal in die Innenstadt gefahren werden - das macht so manchen schnellen Einkauf aufwendig.