neue Freundin? Artikel heute in der HZ

Januar 3rd, 2012

Da tut man einer Bekannten einen Gefallen und freut sich über ein Wiedersehen und schon hat man eine völlig unnütze und falsche Gerüchteküche an der Backe.

Nein, ich habe keine neue Freundin. Nein, da war nie etwas mit Sabine. Und Nein, da wird auch nix sein. Es gibt keine neue “First Lady” in Bad Hersfeld.

Also, alle wieder ganz entspannt sein, mir geht es prima und ich bin verflucht glücklich in meiner Beziehung.

Einbringung Haushaltsentwurf 2012

November 11th, 2011

Gestern Abend habe ich den Entwurf zum Haushalt 2012 in die Stadtverordnetenversammlung zur Beratung eingebracht. Mir ist natürlich klar, dass die Sparmaßnahmen, die wir haben einbauen mussten, nicht auf ungeteilte Freude stoßen werden.

Auch sind die Ergebnisse meiner Analysen der Verwaltung in weiten Bereichen ziemlich ernüchternd. Aber ich denke, die Stadtverordneten und die Bürger haben ein Recht darauf, die echten Fakten zu erfahren. Zudem gebe ich zu bedenken, dass ich ab diesem Haushalt die komplette Verantwortung trage. Alles das, was ich aus der Erbschaft jetzt nicht identifiziert und kommuniziert habe, bleibt am langen Ende an mir kleben. Und ich muss leider sagen, dass ich in meiner Rede lediglich auf die größten Punkte eingegangen bin. Es gäbe noch weitere Herausforderungen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftigen muss, weil diese Projekte nicht ordnungsgemäß abgeschlossen wurden.

Aber alles Wehklagen hilft ja nix. Wir brauchen neue Ideen für zusätzliche Einnahmen und Verbesserungen in unseren Abläufen, damit wir aus der Schraubzwinge herauskommen. Dazu habe ich Ideen vorgestellt. Mag sein, dass diese vielleicht etwas zu wagemutig sind. Ich bin gespannt, ob es bessere Vorschläge gibt, die ich selbstverständlich sofort aufgreifen würde.

Wir haben jetzt die Chance, in den Wettbewerb der guten Ideen einzusteigen. Mal schauen, wer die Chance ergreift.

Stiftung Hospital in Bad Hersfeld

Oktober 31st, 2011

Die ING-DiBa tut was für die Vereine in Deutschland! Dafür stellt die Bank 1.000.000 Euro zur Verfügung. Und alle können mitmachen! Jeder gemeinnützige Verein hat die Chance, 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen.
Das geht so: Auf dem Portal „DiBaDu – und Dein Verein“ stellen Sie Ihren Verein vor und werben für ihn. Dann wird abgestimmt: Die 1.000 Vereine mit den meisten Stimmen erhalten eine Förderung von 1.000 Euro. Einzige Bedingung: Der Verein muss dem allgemeinen gesetzlichen Rahmen in Deutschland entsprechen.
Also: Sagen Sie allen, was Sie toll finden an Ihrem Verein, begeistern Sie andere von Ihrer Vereinsidee, zeigen Sie uns, wie sich Ihr Verein für die Gesellschaft engagiert. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Jeder Internetnutzer darf 3 Stimmen vergeben. Man kann seine 3 Stimmen auch nur einem Verein geben – wir freuen uns, wenn Du uns mit allen 3 Stimmen unterstützt!
www.ing-diba.de/abstimmen  und Kinder, Enkel, Verwandte,
Bekannte, Sympathisanten werben und überzeugen, für unseren Verein
abzustimmen Stiftung Hospital eingeben!

Stiftung Hospital Bad Hersfeld: “Gemeinsam gegen Armut & Einsamkeit”

Mega-Wochenende

Oktober 4th, 2011

Ich mache drei dicke Kreuze, dass dieses Wochenende vorüber ist und alles so gut gelaufen ist. Drei Großveranstaltungen (wortreich-Festakt am Freitag, wortreich-Publikumseröffnung mit Promis am Samstag und 1275-J-Gala am Sonntag) an einem Wochenende, das kostet ordentlich Kraft.

Aber ich denke, wir dürfen mit etwas Stolz auf die Ergebnisse schauen. Monatelang haben wir intensiv für die pünktliche Eröffnung von wortreich hingearbeitet. Alles hat funktioniert (na ja, nahe alles, ein paar kleinere Pannen gab es, aber die sind eher Bagatellen).

Natürlich kann ich verstehen, dass jetzt einige in Hersfeld ziemlich frustriert sind. Nämlich diejenigen, die am Jahresanfang hofften, dass es mit Fehling in die Hose geht. Die fieberten, dass wir es nicht hinbekommen und die dann ordentlich Schadenfreude ausleben könnten. Schade, schade…für Euch. Muss schon echt nervig sein, dass die wichtigen Themen gut vorangehen – und alles ohne Geschrei und Gezänk.

Schritt für Schritt werden wir die Altlasten aufräumen und lösen. All die Themen, wo man sich in HEF teilweise seit Jahren vergeblich mühte.

Ziemlich peinlich finde ich, dass man nun wieder die Gerüchteküche bemüht und streut, es gäbe Ärger zwischen dem Stadtmarketingverein und mir. Und was da für ein Quatsch erzählt wird…

Mehr Präsenz vom Bürgermeister gefordert

September 24th, 2011

Ich werde immer wieder angesprochen, ich solle öffentlich mehr Präsenz und mehr Führung zeigen.  Dazu zwei Anmerkungen:

1. Ich werde von anderer Seite oft angesprochen, ob ich nicht etwas zu oft in den Medien sei. Nun, man kann offenbar nicht jede Erwartung erfüllen.

2. mehr Führung zeigen? Was fehlt denn genau? Wollten viele nicht einen Wandel in der Art der Rollenwahrnehmung des Bürgermeisters? War man es nicht ein wenig müde, dass es immer nur einen Helden gab und sonst niemand zum Zuge kam? Es ist meine tiefe Überzeugung, dass man im Jahr 2011 Führung nicht durch Dominanz und Machtworte praktizieren sollte, sondern mehr Teamarbeit lebt und Hilfestellungen gibt. Meine Linie ist, Leute stark zu machen und zu besonderen Höchstleistungen zu motivieren. Und wenn die Leistung erbracht wurde, gehört den Protagonisten die Bühne und der Applaus. Dann kommt am Ende in Summe mehr raus. Es muss nicht immer der Bürgermeister im Mittelpunkt stehen. Aber wo fehlt denn Führung genau? Natürlich haben wir in den 9 Monaten meiner Amtszeit noch nicht alle Themen angepackt und gelöst. Diese Erwartung ist doch irreal. Aber einiges haben wir erreicht. Z.B. die wortreich-Eröffnung nächste Woche. Wenn es jetzt keine Mega-Panne mehr gibt, werden wir plangemäß öffnen. Falls irgendjemand glauben sollte, dass dies selbstverständlich wäre, liegt er aber falsch. Gerade im April/Mai hatten wir ernsthaft über eine Verschiedbung nachgedacht, aber durch kreative Lösungen im Projektabauf den Fahrplan einhalten können. Bei den Planungsfehlern, die sich vor meiner Amtszeit ergeben hatten, wäre es ein Einfaches gewesen, die Verschiebung zu veranlassen. Aber wir haben es im Team hinbekommen. Und ich nehme für mich in Anspruch in den zahlreichen Sitzungen und Gesprächen intensiv Führung praktiziert zu haben. Vielleicht in anderer Form als mancher Außenstehende gerne hätte, dafür aber offenbar sehr wirkungsvoll. Ohne Geschrei und Panik aber mit voller Konzentration und Leidenschaft haben wir auf diesen Meilenstein hingearbeitet. Und wenn Kollege Kurdirektor Mayer nun glänzt und nicht der Bürgermeister, dann rufe ich:

Glückwunsch Herr Mayer, klasse Job!!!!!! Ihre Bühne, Ihr Erfolg!

Und ich bin mir sicher, dass Herr Mayer genau weiß, wer ihm links und rechts am Wegesrand geholfen hat und wird genau diesen Personen bei deren Projekten und Themen ebenfalls mit vollem Engagement behilflich sein…So lebt man Teamarbeit.

Ich würde sagen, wir machen weiter so:

Während die Menschen feiern und gute Laune haben, machen wir im Hintergrund unsere Arbeit. So stelle ich mir eine effektive Verwaltung vor.

Lullus-Sportpark heute in der HZ

September 24th, 2011

In der heutigen Ausgabe der HZ bestätigt Redakteur Karl Schönholtz, welcher an der Ausschusssitzung im Juli teilnahm, wie das Projekt von mir positioniert wurde und wie alle Beteiligten auseinander gingen.

Wirklich schade, wie so ein übergreifender Ansatz, der alle zum Mitmachen animiert, aus parteitakitschen Gründen zum “Zankapfel” gemacht wird.

Interview Gunther Müller im Klartext

September 11th, 2011

Über das Interview kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Offenbar kennt sich Rechtsanwalt Müller nicht mit unserer HGO aus. Was soll man von einem Juristen halten, der HGO-Vorschriften mit persönlichen Eitelkeiten verwechselt.

Und zu seiner Behauptung in Sachen Lullus-Sportpark kan ich nur sagen: Er hätte lieber mal in die Ausschusssitzung kommen und zuhören sollen. Oder seine beiden Parteifreunde Lulay und Klessa, die beide Ausschussvorsitzende sind, fragen sollen. Die beiden hätten ihm bestimmt genau erklärt, was dort gesagt wurde. Nämlich, dass das Ministerium überlegt in 2012 ein neues Förderprogramm in den Haushalt zu nehmen und dafür momentan Projekte prüft. Also alles genau so dargelegt, wie die Realität ist. Ich fände es wirklich schade, wenn sich Wiesbaden von dem Sportpark abwendet, nur weil die beiden SPD-Chefs hier parteitaktisch agieren.

Aus meiner Sicht eine sehr merkwürdige Herangehensweise vom Genossen Müller: vorne Kooperationsbereitschaft publizieren und hinten rum Heckenschüsse. Warum hatte er mich nicht dazu befragt, wenn es unklar gewesen wäre. Das wäre ein Signal für Zusammenarbeit gewesen. Vielleicht hat man in Leipzip so Politik gemacht.

Helft schieben!!!

September 8th, 2011

Diese Bitte habe ich bekommen. Leider kann ich am Samstag nicht dabei sein, aber bestimmt helfen die Mückenstürmer kräftig mit….

Hallo Herr Fehling!

Am Samstag nehme ich an der FFH-Aktion teil und benötige noch ganz viele Helfer, die mich in Waldeck unterstützen. Können Sie mich als alte Hersfelderin dabei unterstützen, indem Sie ganz viele Leute am Samstag zum Schieben motivieren (egal ob Frau oder Mann)? Meine Strategie ist, dass ich auf der Strecke jede 250 Meter die Helfer auswechsel. Leider habe ich bisher noch nicht genug Leute zusammen. Ein Bus ist bereits organisiert. Dieser hält auch in Kirchheim. Kann ich auf Sie und auf ein motiviertes Team zählen?

Liebe Grüße
Tanja Isaak

Ich bin dabei ! ! ! Bitte helft alle mit und kommt am Samstag nach Waldeck! Das wird ein super Spaß und zur Erfrischung gibt es nach getaner Arbeit lecker Bier! Wir brauchen Leute mit ordentlich Kondition und Kraft! Auf geht´s!
Ich schieb dich
www.ffh.de
Mitschieben, mittippen und 1er-BWM bei unserem verrückten Autorennen gewinnen.
Radio für Hessen
www.ffh.de

Politische Bildung an der Geistalschule

September 5th, 2011

Gestern hatte ich die Gelegenheit die Aula der Geistalschule zu besuchen. Dabei fiel mir auf, dass im Flur Plakate der SPD rumlagen, die auf der Rückseite beschrieben waren. Offenbar werden diese ausrangierten Poster für den Unterricht in der Geistalschule eingesetzt. Das nenne ich einen richtig innovativen Ansatz, um die Kosten für die Lehrmittelbeschaffung zu senken.

Ich werde wohl mal der Schulleitung im Namen des FDP-Kreisverbandes anbieten, ausrangierte FDP-Plakate zur Wiederverwendung einzusetzen. Damit können die Bildungskosten gesenkt und eine ausgewogene politische Bildung in der Schule gewährleistet werden.

geistalschule.JPG

Hersfeld 22

September 4th, 2011

Die Diskussion zum Thema Sperrzeiten wird sehr erhitzt und teilweise ohne die erforderlichen Hintergrundinformationen geführt. Es geht überhaupt nicht darum, dass um 22 Uhr absolute Stille ist. Ich frage mich, wie man auf die Idee kommen kann, dass ich sowas befürworten wolle. Aber es haben ein paar Wenige deutlich übers Ziel hinausgeschossen und da musste die Stadtverwaltung einschreiten. Ich hatte die Empfehlung ausgesprochen, den “Warnschuss” anzunehmen und gemeinsam an einem Kompromiss zu arbeiten. Leider fühlte sich jemand motiviert, an die Presse zu gehen und diese Welle loszutreten.War doch klar, dass im medialen Sommerloch so ein Thema zieht. Seitens der Verwaltung arbeiteten wir parallel an einer Anpassung der Vorschriften. Allerdings läuft so ein Vorgang etwas langsamer als eine Medienwelle. Glücklicherweise haben die Wirte jetzt eingelenkt und sich für die Verärgerungen bei den Anwohnern entschuldigt. Nun können auch die Anwohner wieder etwas gelassener agieren, denn ihre Beschwerde wurde erhört. Ich bin überzeugt davon, dass auch in 2012 niemand um Punkt 22 Uhr nach Innen umziehen muss, sondern wir die Sommerabende bei einem Bier oder Wein draußen genießen können.

Hier die Pressemitteilung von dieser Woche. Hoffe, die Fakten helfen weiter:

In der aktuellen Diskussion zu den Sperrzeiten im Außenbereich der Gaststätten appeliert Bürgermeister Fehling an die Besonnenheit aller Akteure. Es kursieren Gerüchte über die Namen vermeintlicher Beschwerdeführer und es komme inzwischen zu unsachlichen persönlichen Angriffen und Geschäftsschädigungen. Anlass ist offenbar, dass die Stadtverwaltung einige Wirte angeschrieben hat, weil diese deutlich nach Eintritt der Sperrzeit im Außenbereich Gäste bewirteten. Dies ist geschehen, obwohl die Sperrzeiten den Gastronomen bekannt sind, da eine diesbezügliche Auflage aus Gründen des Nachbarschutzes Bestandteil jeder erteilten Gaststättenerlaubnis ist. Gaststätten unterliegen neben den Vorschriften des Gaststättengesetzes auch dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, das durch die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm konkretisiert wird. Aus diesen Vorgaben ergeben sich Betreiberpflichten wie z.B. die Einhaltung bestimmter Lärmrichtwerte, die diese Auflagen erforderlich machen.

Auslöser für die Maßnahme waren mehrere gravierende Verstöße, bei denen gegen 1.30 Uhr und 4 Uhr morgens nennenswerte Lärmbelästigungen durch angetrunkene Gäste festgestellt wurden. Der Stadtverwaltung liegen zahlreiche Beschwerden gegen mehrere Gaststätten vor. Die laufende öffentliche Diskussion unter dem Titel „Hersfeld 22“ dramatisiert die Situation und unterstellt, die Stadt wolle jeden Ausschank nach 22 Uhr grundsätzlich untersagen und drohe mit Bußgeldern. Dazu Bürgermeister Fehling: „Es haben einzelne Wirte und deren Gäste deutlich über den tolerierbaren Rahmen hinaus gehandelt. Wir mussten zum Schutz der Anwohner aktiv werden. Allerdings scheint die Diskussion völlig überhitzt zu sein und am Ziel vorbei zu gehen.“

Nach Auskunft aus dem Rathaus gehe es den Beschwerdeführern nicht darum, dass um Punkt 22 Uhr absolute Ruhe herrscht, sondern lediglich um eine ausgewogene Handhabung. Es störe sich niemand an Gästen, die im Sommer nach 22 Uhr noch gemütlich ein Bier trinken. Aber Radau von 30 angetrunkenen Jugendlichen morgens um 4 Uhr oder lautstarke Diskussionen von Gästen auf den Aussenbewirtschaftungsflächen nach Mitternacht sei einfach nicht akzeptabel. Bürgermeister Fehling hat inzwischen mit einigen Wirten und Beschwerdeführern Gespräche geführt, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Die Stadtverwaltung arbeitet bereits an einer Überarbeitung der Sperrzeitenregelung, die den Anwohnerinteressen gerecht werden muss, aber auch den Gastronomen mehr Spielraum lassen soll, wenn es die einzelnen örtlichen Verhältnisse zulassen. Die Stadtverwaltung wird auch weiterhin mit Augenmaß vorgehen. Wichtig ist aber jetzt vor allem, dass sich die Diskussion wieder versachlicht. Verbale oder sogar körperliche Übergriffe seien aber definitiv unakzeptabel. Gegenseitige Rücksichtnahme und das Geschick der Gaststättenbetreiber, durch organisatorische und technische Maßnahmen selbst für Ruhe zu sorgen, sollte hier die Konfliktlösungsstrategie sein.